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Gesunder Egoismus - meine Zeit, meine Regeln, mein Leben!

Wie oft hast du schon Dinge erledigt, auf die du einfach absolut keine Lust hattest? Warst in Situationen, in denen du dich unwohl gefühlt hast oder die überhaupt nicht in deinen Tagesplan gepasst haben? Wie oft hast du dich Kommentaren und Aussagen hingegeben, ohne etwas dagegen zu sagen – sei es in der Schule, im Beruf, in sozialen Medien oder im privaten Umfeld?


Und damit herzlich willkommen zum aller neuesten Blogeintrag.

Heute tauchen wir ein in das spannende Thema des gesunden Egoismus.


Wir alle haben gehört, dass Egoismus oft negativ konnotiert ist, aber kann es auch eine positive Seite geben? Und die positive Antwort darauf ist – jaaa – kann es.

Lasst uns nun gemeinsam erkunden, wie man auf gesunde Weise an sich selbst denken kann, ohne andere zu vernachlässigen oder absichtlich zu verletzen.


Zuallerst, Gesunder Egoismus bedeutet nicht, egozentrisch zu sein. Es geht vielmehr darum, sich selbst Wertschätzung und Selbstfürsorge zu gönnen. Indem wir nämlich unsere Bedürfnisse erkennen und respektieren, können wir letztendlich auch anderen besser dienen.


Selbstfürsorge ist wie der Sauerstoffmasken-Hinweis im Flugzeug: Erst wenn wir uns selbst gut mit Sauerstoff versorgen, können wir auch für andere da sein und ihnen helfen. Das beinhaltet Pausen, Achtsamkeit und das Setzen von klaren Grenzen."

Ja, i know, alleine das Grenzen setzen ist oft schon eine große Herausforderung. Dazu habe ich schon einmal eine wunderbare Podcastfolge aufgenommen, die ihr euch gerne überall wo es Podcasts gibt, oder auf Youtube – allerdings aktuell noch ohne Video und nur als Hörversion, weil es noch aus einer Zeit stammt, in der ich noch keine Youtuber war – anhören könnt.


So zurück zum Thema Grenzen setzen und gesunder Egoismus: "Es ist wichtig zu verstehen, dass 'Nein' sagen nicht egoistisch ist, sondern ein Ausdruck von Selbstachtung. Die Kunst besteht darin,  klar zu kommunizieren, was man möchte ohne den anderen damit absichtlich zu verletzen oder dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.


Lerne Selbstrespekt. Indem du dich selbst respektierst, schaffst du Raum für gesunde, gleichberechtigte Beziehungen, gewöhne dir eine regelmäßige Selbstreflexion an, nimm dir Zeit für Hobbys und setze Prioritäten, denn das sind alles entscheidende Tools für den Aufbau eines gesunden Egoismus. Es geht darum, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und aktiv Entscheidungen zu treffen, die das eigene Wohlbefinden fördern. Auch Partnerschaften profitieren, wenn beide Partner ihre individuellen Bedürfnisse anerkennen und gemeinsam wachsen.


Aber jetzt die entscheidende Frage meine Lieben. Wie spüre ich ob ich negativ oder positiv egoistisch bin?


Beim Negativer Egoismus steht das eigene Wohl im Vordergrund, ohne Rücksicht auf andere. Wenn du deine eigenen Interessen auf Kosten anderer verfolgst, ohne Empathie oder Mitgefühl, könnte das auf negativen Egoismus hindeuten.

Beim Positivem Egoismus steht zwar auch das eigene Wohl im Vordergrund, allerdings beinhaltet das die Selbstfürsorge und das Streben nach persönlichem Wohlstand, ohne andere zu schädigen. Wenn du darauf achtest, deine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, aber gleichzeitig respektvoll und einfühlsam gegenüber anderen bleibst, deutet das auf positiven Egoismus hin.


Reflektiere also, ob deine Handlungen auf Kosten anderer gehen oder ob du einen Weg findest, deine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, ohne die Bedürfnisse und Gefühle anderer zu vernachlässigen. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, das sowohl Selbstfürsorge als auch Empathie gegenüber anderen einschließt.


Ich habe einige Beispiele für euch zusammengesammelt, damit ihr gleich mal ganz massiv loslegen und eure Beziehung zu eurem positiven Egoismus stärken könnt:


1. Im Arbeitsumfeld: Setze klare Grenzen bei Überstunden, plane Pausen für Erholung und konzentriere dich auf Aufgaben, die deine Fähigkeiten und Ziele unterstützen.


2. In Soziale Beziehungen: Achte darauf, gesunde zwischenmenschliche Grenzen zu setzen, sage "Nein", wenn du überlastet bist, und pflege Beziehungen, die dir positive Energie geben.


3. Selbstentwicklung: Nimm dir Zeit für persönliche Hobbys, Interessen und Wachstum. Investiere in Weiterbildung und Aktivitäten, die deine persönliche Entwicklung fördern.


4. Gesundheit: Priorisiere deine körperliche und mentale Gesundheit. Setze regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf in den Fokus.


5. Entscheidungsfindung: Treffe Entscheidungen, die im Einklang mit deinen Werten und langfristigen Zielen stehen, auch wenn sie möglicherweise nicht allen gefallen.


6. Zeitmanagement: Plane deine Zeit effektiv, um Raum für Selbstpflege, Ruhephasen und persönliche Interessen zu schaffen. Auch wenn das manchmal heißt, eine Party abzusagen, auf der du unbedingt dabei sein solltest, weil sich das deine Freundin dein Freund wünscht etc. / dazu gebe ich euch gleich noch einmal ein paar Tipps. Aber vorerst noch einmal kurz:

Denke daran, dass gesunder Egoismus nicht bedeutet, egozentrisch zu sein. Es geht darum, für dein eigenes Wohlbefinden zu sorgen, um dann auch für andere da sein zu können. Es ist ein Gleichgewicht zwischen Selbstfürsorge und sozialer Verantwortung.


Ich möchte noch einmal kurz auf das Beispiel mit der Partyabsage eingehen:

Stellt euch vor, ihr seid auf einer Party eingeladen und fühlt euch überhaupt nicht wohl, möchtet lieber zu Hause bleiben, traut euch aber nicht abzusagen, weil ihr genau wisst, dass das beleidigte Leberwürste gibt, enttäuschte Freunde, etc. etc.

Wichtigster Skill hier: Lerne deine Absage freundlich und respektvoll zu formulieren, indem du deine Gründe klar kommunizierst. Hier ist ein Beispiel:

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"Liebe Katrin, ich freue mich so sehr, dass du mich eingeladen hast und mich unbedingt dabei haben möchtest. Leider habe ich jedoch momentan zu viele persönliche Verpflichtungen und fühle mich überlastet. Ich denke, es wäre für mich im Moment das Beste, wenn ich mich auf meine aktuellen Bedürfnisse konzentriere und mir eine Auszeit gönne. Ich hoffe, du verstehst das und wir können einen alternativen Termin für unser Treffen vereinbaren, oder gemeinsam eine Party nachfeiern. Vielen Dank für dein Verständnis."

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Diese Nachricht zeigt, dass du die Einladung schätzt, aber gleichzeitig selbstbewusst deine eigenen Grenzen setzt und auf deine Bedürfnisse achtest. Es betont positiven Egoismus, indem du Selbstfürsorge als Priorität setzt.


Die Sache ist aber die, dass wir oft Angst vor der Reaktion eines Menschen haben oder auf absolut taube Ohren bei Freunden oder Familienangehörigen stoßen, dazu gebe ich dir gerne folgende Tipps:


Kommunikation ist in vielen Lebensbereichen ein sehr, sehr wichtiges Tool. Erkläre ruhig und ehrlich, warum positiver Egoismus für dich wichtig ist. Teile mit, dass es keine Abwertung der Freundschaft ist, sondern, dass du lernst,  eine gesunde Selbstfürsorge zu betreiben.

Sei klar und fest in Bezug auf deine Grenzen. Zeige, dass Selbstfürsorge für dich essentiell ist, um langfristig eine gute Freundin oder Freund zu sein.

Höre auch ihre Seite der Geschichte an. Manchmal kann es Unsicherheiten oder Missverständnisse geben, die durch ein offenes Gespräch geklärt werden können.

Falls möglich, schlage Kompromisse vor, die beiden Parteien entgegenkommen. Das könnte bedeuten, bestimmte Aktivitäten zu verschieben oder alternative Wege zu finden, die beiden Seiten gerecht werden.

Betone, dass du die Freundschaft schätzt und dass deine Entscheidungen nicht dazu dienen, die Beziehung zu beeinträchtigen, sondern im Gegenteil, sie zu stärken.


Es ist wichtig zu akzeptieren, dass nicht alle Menschen gleich auf positive Veränderungen reagieren. Einige könnten mehr Zeit benötigen, um sich anzupassen. Wenn die Schwierigkeiten andauern, ist es entscheidend, zu überlegen, wie wichtig diese Freundschaft für dich ist und ob sie gesund für beide Seiten bleibt.

 

So meine Lieben, das war es auch schon wieder für heute. Ich hoffe, ihr konntet wieder einiges für euch mitnehmen und kommt gleich in die Umsetzung. Eine besondere Bitte habe ich heute noch an euch. Seid doch so lieb und folgt mir auf Spotify – lasst mir eine Bewertung da und klickt auf das Glöckchen um keine Folge mehr zu verpassen und jetzt brandneu – folgt mir auf Youtube.  Da gibt es nämlich jetzt auch immer schöne Videos zu meiner Stimme. Ich danke euch fürs Lesenund wünsche euch bis zum nächsten Mal eine wunderbare Zeit. Pfiat eich baba, eure Katrin.



 

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